Vor weg ein kleiner Historischer Überblick über die Fakten zu
Die Toulon-Kampagne im August 1944
Die
Toulon-Kampagne, die vom 20. bis 26. August 1944 stattfand, war ein
entscheidender Abschnitt der Operation Dragoon, der alliierten Invasion
in Südfrankreich während des Zweiten Weltkriegs. Diese Offensive zielte
darauf ab, die deutsche 19. Armee zu vertreiben, strategisch wichtige
Hafenstädte zu sichern und die Nachschublinien für den weiteren
Vormarsch nach Deutschland zu öffnen.
Die Einnahme von Toulon stellte einen strategischen Erfolg dar, gefolgt von der Eroberung von Marseille. Diese Hafenstädte wurden zu logistischen Drehkreuzen für die alliierte Nachschubversorgung, was den Vormarsch in das besetzte Europa erheblich erleichterte. Die Befreiung von Toulon durch französische Truppen war mehr als nur ein militärischer Sieg; sie symbolisierte die Rückeroberung des Landes. Sie verdeutlichte die Wiederherstellung der französischen Souveränität und den unermüdlichen Kampf gegen die Nazi-Besatzung.
Spielbericht
Nun wollen wir einmal sehen, wie sich die Deutschen dieses Mal schlagen – oder ob sie wieder vernichtend geschlagen werden.
Die Schlacht fand in einer hügeligen Landschaft statt, durchzogen von zahlreichen Schluchten und dichten Wäldern, die das Spielfeld prägten. Im Hintergrund ragten vereinzelt Dörfer und Städte empor, die sich als strategische Punkte entpuppten.
Für die alliierten Panzertruppen war schon vor dem ersten Zug klar. Die volle Feuerkraft konnte nicht entfaltet werden, ohne selbst schwere Verluste zu riskieren. Da jeder Beschuss der Panzer in den Städten um 2 Würfel reduziert werden. Daher lag der Fokus auf der vorrückenden Infanterie und ihren Spähern, die mutig das Gelände erkundeten, um deutsche Stellungen auszumachen. Die Panzer waren bereit, ihnen massive Feuerunterstützung zu bieten, doch sie würden hinter der Infanterie agieren müssen und nur in der Not einzugreifen.In den ersten Runden rückten die Alliierten an beiden Flanken vor, entschlossen, die deutschen Streitkräfte einzukesseln um im Zentrum Verwirrung zu stiften. Diese mussten sich sofort auf beiden Seiten zusammenziehen und ihre Verteidigungslinien wahren, um den alliierten Vormarsch zu stoppen. Leider blieb das Würfelglück auf beiden Seiten aus, viele Angriffe blieben erfolglos. Es wurde schnell klar, dass trotz vorbereiteter Strategien das Schicksal oft durch den Zufall der Würfel bestimmt wurde. Jetzt würden manche wieder ihre Strategiebücher zücken und meinen, das Spiel lebt von der Strategie und der Gunst der Karten. Doch wie immer vergessen sie, dass selbst die beste Strategie dem Glück der Würfel ausgeliefert ist. Und so war es hier wieder eindeutig zu sehen, dass trotz der passenden Karten kaum Erfolge auf dem Feld erzielt wurden.
Doch geduldige Generäle wollen nicht aufgeben. Mit einem überraschenden Wendepunkt gelang es
den Alliierten schließlich, trotz heftigen Widerstands, der Stadt ein Stück näherzurücken. Hier war die
Aussicht auf die begehrten Siegpunkte zum Greifen nah.
Wie
erwartet, wurde den Panzerkolonnen das Vorrücken durch die eingegrabene deutsche Infanterie sowie Panzerjäger erheblich
erschwert. Der Auftrag der Infanterie, Land zu gewinnen, blieb somit
bestehen. Die Panzer wurden strategisch in der Nachhut positioniert, um
einem potenziellen Angriff standzuhalten, was ihre Entschlossenheit
stärkte.
Am Ende, obwohl die Alliierten hohe Verluste hinnehmen mussten, konnte der Sieg errungen werden. Dank passender Karten für die wichtigen Sektoren und der unermüdlichen Einsatzbereitschaft der Truppen waren die Siegpunkte sicher und so schlossen die Alliierten dieses Spiel in mehreren Runden triumphierend ab.
Zusammenfassend
Mal wieder zeigt sich eindrucksvoll, wie wichtig sowohl Strategie als
auch der Zufall des Würfelwurfs im Spiel Memoir 44 ineinandergreifen.
Trotz einiger Rückschläge konnten die Alliierten schließlich die
Oberhand behalten und sich einen wohlverdienten Sieg erkämpfen. Es war
ein spannendes Spiel mit vielen Wendungen, die uns immer wieder
zögerlich agieren ließen – stets darauf bedacht, dem Gegenspieler keinen
Siegpunkt zu schenken. Auch wenn aber gerade, dass manchmal den erhofften Sieg selbst erbringen kann.
Die Nervosität, die in solchen Momenten
aufkam, trug nur zur Dramatik des Spiels bei. Jedes Mal, wenn wir an der
Reihe waren, stellte sich die Frage: Trauen wir uns, einen riskanten
Zug zu wagen, oder spielen wir lieber auf Nummer sicher? Gerade diese
Überlegungen machten diese Partie so fesselnd.
Die Kombination aus strategischem Denken
und dem unberechenbaren Element des Würfelwurfs ist es, die Memoir 44 zu einem einzigartigen Erlebnis macht. Am Ende konnten wir nicht nur
den Sieg feiern, sondern auch das Gefühl, dass unser strategischer Plan
trotz aller Widrigkeiten aufgegangen war. Es war ein spannendes Spiel,
das uns einmal mehr zeigte, dass wir hier richtig liegen und unsere
Sammlung bereichert.
Insgesamt hat dieses Spiel erneut bewiesen,
dass sowohl Planung als auch eine Prise Glück entscheidend sind. Wir
freuen uns schon auf das nächste Aufeinandertreffen, denn die Vorfreude
auf neue Strategien und unerwartete Wendungen bleibt ungebrochen!
Eindrücke des Spieles während des Verlaufes



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So Spiele muss man mögen, ist jetzt nicht mein Thema. Aber mit den Figuren sieht es doch interessant aus. Viel Spaß eurer Gruppe.
AntwortenLöschenDanke dir! Momentan lernen wir die Regeln zu Hause, bis sie sitzen. Dann werden sie in einer Freistunde oder als nächstes Schulprojekt in unserer Klasse aufgenommen.
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