Shadows of Brimstone
Seit über 20 Jahren, noch bevor die Kuh gemolken wurde,war und bin ich begeisterter Fan und Leser von H. P. Lovecraft und seinen seltsamen, unheimlichen übernatürlichen Geschichten. Wann immer sich die Gelegenheit bietet, versuche ich, seine düsteren Kreationen und Visionen für meinen Wargaming-Tisch umzusetzen. Daher war meine Neugier natürlich geweckt, als ich auf einige fliegende, dreizungen tentakelartige mit Flügel versehende Schlange stieß. Nach etwas Recherche stellte sich heraus, dass sie Teil eines neuen Brettspiels waren. So begann meine Faszination für die unheimlichen Reize des Spiels -Shadows of Brimstone- von Flying Frog.
SoBrimstone wurde ursprünglich im Jahr 2014 als Kickstarter gestartet, was ich jedoch vollkommen verpasst habe. Im Nachhinein war das wohl besser für meinen Geldbeutel, denn ich hätte vermutlich eine ganze Menge dafür ausgegeben.
Das Miniaturenbrettspiel bietet eine Reihe einzigartiger Merkmale. Zum einen ist es ein Horror-Brettspiel, das unter anderem im Setting des Wilden Westens angesiedelt ist. Die Hintergrundgeschichte des Spiels beschreibt, wie in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ein ungewöhnliches Mineral namens Darkstone tief unter der Erde entdeckt wurde. Darkstone erwies sich als äußerst wertvoll, aber auch extrem gefährlich. Schließlich verursachte die Ansammlung dieses Minerals, das die Form von Kristalle hatte, Risse im Gefüge der Realität in Raum und Zeit, wodurch die Erde mit anderen Welten verbunden wurde. Aus diesen fremden Dimensionen drangen Monster aus anderen Sphären in unsere Welt ein, um Chaos und Zerstörung zu verbreiten. Genau an diesem Punkt kommen wir die Spieler ins Spiel. Als mutige Helden stellen wir uns der Dunkelheit entgegen und kämpfen, wo immer unsere Helden gebraucht werden!
Ein weiteres interessantes Feature des Spiels ist, dass es in mehreren alternativen Welten spielt. Üblicherweise beginnen die Abenteuer in den Darkstone-Minen des Wilden Westens, doch über sogenannte Gates/Spährentore können die Spieler in andere verbundene Welten reisen. Flying Frog hat bisher mehrere Box-Sets veröffentlicht, die jeweils in Minen,dem feudalen Japan und sogar bei den Inkas und Wikinger spielen . Andere Welten sind zum beispiel bezeichnet als die dampfenden Sümpfe von Jargono und das frostige Targa-Plateau mit seiner uralten Stadt. Jede dieser Welten bietet einzigartige Gefahren und Vorteile. Und erinnern Zusehens an Werke von H.PLovecraft.
Das Spielbrett unterscheidet sich durch ein besonders originelles und kreatives Design. Es besteht komplett aus Puzzle-Kacheln, die je nach Wahl entweder zu einem vorgefertigten Brett angeordnet werden oder während des Spiels nach und nach gezogen werden können, sodass das Spielfeld Stück für Stück entdeckt wird. Jede Kachel hat dabei zwei Seiten: eine "Minen"-Seite und eine "Andere Welt"-Seite. Dadurch entsteht die spannende Möglichkeit, während des Spiels unerwartet in eine andere Dimension zu wechseln! Viele Spieler bevorzugen jedoch die bereits aufgebaute Variante, da das Spielfeld durch den Aufbau nach und nach immer mehr Platz benötigt. Alternativ kann man auch darauf verzichten, hintere Teile des Brettes weiterzuverwenden, wenn man tiefer in das Spielgeschehen eintaucht.
Die einzelnen Abschnitte der Karte bieten zufällige Begegnungen und Ereignisse, die häufig kartenbasiert ablaufen. Herabstürzende Felsen, wachsende Furcht und angreifende Monster werden alles daransetzen, dich zu bezwingen, während du und deine Mitstreiter alles daran setzen, das Spiel zu meistern. Und die nahe rückenden Finsternis mit einer Laterne in Schach zu halten !
Das Spiel enthält eigene Plastik-Monster und Helden, vermutlich im 32-mm-Maßstab, also definitiv größer als typische 28-mm-Tabletop-Figuren, sowie eine Vielzahl von Markern. Die Miniaturen erfordern je nach gewünschtem Qualitätsniveau einen gewissen bis umfassenden Modellierungsaufwand. Mit etwas Fingerspitzengefühl und etwas Farbe können sie meiner Meinung nach jedoch großartig aussehen.
Jedes Starterbox-Set enthält vier Helden und bietet Platz für bis zu vier Spieler. Falls Sie ein zweites Set erwerben, erhalten Sie zusätzlich vier weitere Helden, eine völlig neue Welt, zusätzliche Minenplättchen sowie eine frische Auswahl an Monstern und Herausforderungen. In dieser Phase kann das Spiel mit bis zu sechs Spielern gespielt werden, was der maximal vorgesehenen Spieleranzahl der Designer entspricht. Das Besondere daran ist, dass sich alle Erweiterungen und Hauptspiele miteinander kombinieren lassen, da das Spiel auf verschiedenen Sphären basiert.
So können beispielsweise Samurai, Helden des Wilden Westens und Konquistadoren je nach eigener Storywahl gemeinsam gegen das Grauen kämpfen.
Die Helden verkörpern typische Archetypen des Wilden Westens: der Revolverheld, der Gesetzeshüter, das Saloon-Mädchen und der Indianer-Scout sind klassische Beispiele. Jeder Charakter zeichnet sich durch individuelle Stärken und Schwächen aus, sodass es unter ihnen Kampfmaschinen, Fernkämpfer, schnelle Schläger und besondere Spezialisten gibt. Zu diesen zählen etwa die Magier, die Priester oder der Dynamit-schleudernde Bandit. Mein persönlicher Favorit ist aber der Priester mit seiner Heilfähigkeit!
Im Spiel gibt es keinen Spielleiter, da das eigentliche Spiel selbst als Gegner fungiert. Dieses Konzept ermöglicht einen reibungslosen Ablauf, bis hin zu dem Punkt, an dem eine unvorhersehbare Zeitvorgabe entsteht, die es zu überbieten gilt. Das Spiel ist daher kooperativ gestaltet: Die Spieler treten nicht gegeneinander an, sondern stellen sich gemeinsam der Herausforderung des Spiels. Ziel ist es, eine festgelegte Anzahl von Hinweisen zu sammeln, die durch Begegnungen in den Kammern gefunden werden, um schließlich das Finale zu erreichen – ein packendes Endspiel, das an den Kampf gegen einen Endboss in einem Computerspiel erinnert, voller Gefahren und Chaos. Auf dem Weg dorthin werden die Spieler von Cthulhoiden Monstern, mutierendem Darkstone, einstürzenden Decken und anderen tödlichen Bedrohungen heimgesucht. Also alles was das Entdeckerherz begehrt!
Das Spiel kann sowohl eigenständig als auch im Rahmen einer Kampagne gespielt werden. Zwischen den einzelnen Spielen haben Sie die Möglichkeit, das Minispiel "Travelling Into Town" zu spielen. Dabei reisen Sie zur nächsten Grenzstation, um Ihre Vorräte aufzustocken, Waffen zu erwerben, zu handeln, sich heilen zu lassen und sogar gefallene Helden wiederzubeleben – vorausgesetzt, Sie verfügen über die nötigen finanziellen Mittel! Während des Spiels sammeln Ihre Helden Erfahrungspunkte (eine kleine Hommage an frühere Zeiten!), und sobald ein bestimmter Schwellenwert erreicht wird, steigt ihr Level. Mit dem neuen Level schalten sie zusätzliche Fähigkeiten frei, werden stärker, widerstandsfähiger oder erhalten andere Vorteile, die die nächste Stufe mit sich bringt. Die Helden können dabei auf verschiedenen Entwicklungspfaden voranschreiten, was dem Spiel noch mehr Abwechslung und strategische Tiefe verleiht.
Die Helden verkörpern typische Archetypen des Wilden Westens: der Revolverheld, der Gesetzeshüter, das Saloon-Mädchen und der Indianer-Scout sind klassische Beispiele. Jeder Charakter zeichnet sich durch individuelle Stärken und Schwächen aus, sodass es unter ihnen Kampfmaschinen, Fernkämpfer, schnelle Schläger und besondere Spezialisten gibt. Zu diesen zählen etwa die Magier, die Priester oder der Dynamit-schleudernde Bandit. Mein persönlicher Favorit ist aber der Priester mit seiner Heilfähigkeit!
Im Spiel gibt es keinen Spielleiter, da das eigentliche Spiel selbst als Gegner fungiert. Dieses Konzept ermöglicht einen reibungslosen Ablauf, bis hin zu dem Punkt, an dem eine unvorhersehbare Zeitvorgabe entsteht, die es zu überbieten gilt. Das Spiel ist daher kooperativ gestaltet: Die Spieler treten nicht gegeneinander an, sondern stellen sich gemeinsam der Herausforderung des Spiels. Ziel ist es, eine festgelegte Anzahl von Hinweisen zu sammeln, die durch Begegnungen in den Kammern gefunden werden, um schließlich das Finale zu erreichen – ein packendes Endspiel, das an den Kampf gegen einen Endboss in einem Computerspiel erinnert, voller Gefahren und Chaos. Auf dem Weg dorthin werden die Spieler von Cthulhoiden Monstern, mutierendem Darkstone, einstürzenden Decken und anderen tödlichen Bedrohungen heimgesucht. Also alles was das Entdeckerherz begehrt!
Das Spiel kann sowohl eigenständig als auch im Rahmen einer Kampagne gespielt werden. Zwischen den einzelnen Spielen haben Sie die Möglichkeit, das Minispiel "Travelling Into Town" zu spielen. Dabei reisen Sie zur nächsten Grenzstation, um Ihre Vorräte aufzustocken, Waffen zu erwerben, zu handeln, sich heilen zu lassen und sogar gefallene Helden wiederzubeleben – vorausgesetzt, Sie verfügen über die nötigen finanziellen Mittel! Während des Spiels sammeln Ihre Helden Erfahrungspunkte (eine kleine Hommage an frühere Zeiten!), und sobald ein bestimmter Schwellenwert erreicht wird, steigt ihr Level. Mit dem neuen Level schalten sie zusätzliche Fähigkeiten frei, werden stärker, widerstandsfähiger oder erhalten andere Vorteile, die die nächste Stufe mit sich bringt. Die Helden können dabei auf verschiedenen Entwicklungspfaden voranschreiten, was dem Spiel noch mehr Abwechslung und strategische Tiefe verleiht.
Doch auch Mutationen können jederzeit bei einem selbst auftreten, und wie in einem solchen Setting üblich, darf man den Wahnsinn nicht unterschätzen.
Es ist ein großartiges Spiel und ich freue mich schon auf die kommenden Erweiterungen in den nächsten Jahren. Besonders begeistert bin ich über den bevorstehenden Kickstarter, der zeigt, dass die Entwickler dem Spiel auch heute noch viel Wertschätzung entgegenbringen und es keinesfalls vernachlässigen. Deshalb unterstützen wir weiterhin dieses fantastische Spiel.











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