Command & Colors - Battly Cry - Spielbericht

Mal wieder wurde eine tolle Schlacht im Command and Colors Universum geschlagen mit einem Update der Warlord Games Epic Battle Miniaturen. Die angesichts der Regimentsformationen einen beeindruckenden Anblick auf dem Spielfeld boten !

Im letzten Spiel lautete unser Auftrag, die Union unter der Führung meiner Tochter auf der ansässigen Farm anzugreifen, ihr Lager zu überrennen oder alle Siegpunkte am Rand der Karte zu sammeln. Dabei hatte die Union von Anfang an mit einer entscheidenden Schwäche zu kämpfen. Ihre Truppen waren zentral positioniert und konnten daher die strategischen Möglichkeiten vieler Karten nicht vollsndig ausschöpfen. Die Konföderierten unter meiner Hand hingegen profitierten von einer ausgewogenen Formation auf beiden Flanken.  

Als Spieler der Konföderierten setzte ich den Fokus bei meinen Befehlen auf die rechte Flanke. Mein Ziel war es, die Union dort hinzulocken und ihre Truppen in erbitterten Kämpfen zu binden und ihr Zentrum somit zu schwächen. Anfangs schien mein Plan auch aufzugehen, und der Sieg schien schon greifbar nah. Meine Tochter konzentrierte sich voll auf die Verteidigung ihrer rechten Flanke, während sie versuchte, ihr Camp zu sichern. Gleichzeitig war ihr jedoch bewusst, dass eine Kanonenbatterie meiner Streitkräfte am gegenüberliegenden Ende der linken Flanke bereitstand, um sich neu auszurichten und ihre zu nahe kommenden Einheiten unter Beschuss zu nehmen.   

Doch der Glücksfluss hielt nicht ewig an. Durch mehrere strategische Missgriffe seitens der Karten und Fehlwürfe schwächelte mein Angriff auf der rechten Flanke und der Konflikt musste sich zusehends auf die linke Seite verlagern. 

Dort warteten aber bereits die Einheiten der Union, bereit, meinen Vormarsch durch den dichten Wald abzufangen. Selbst in diesem dicht bewaldeten Gebiet hatten meine verschanzten Truppen gegen die Würfelglückstreffer meines Gegners keinen dauernden Bestand. Fast jeder Wurf von ihr traf ins Schwarze. Mein riskanter Versuch, die Kavallerie rasch vorzuschieben, scheiterte kläglich und wandelte sich in einen geschenkten Siegpunkt r meine Gegnerin, den ich schmerzlich aber vorausschauend übergab.


Für uns war es ein beeindruckender Anblick: Eine lange Linie meiner Einheiten tief im Wald verborgen, wie sie sich in einem intensiven Schlagabtausch ihrer Haut trotzten. Am Ende aber entschied eine letzte verbliebene Einheit der Union das Spiel auf dieser Flanke. Sollte Sie eine ihrer Karten nutzen und hoffen,ihre Reserve würde ein angeschlagenes Regiment wieder auffüllen oder einen Gegenangriff ausüben und hoffen das ein riskantes Manöver gelinkt und Sie zum Sieg führen würde. 

Eingekesselt und geschwächt wagte sie dennoch einen tödlichen Vorstoß ins Herz des Kessels, um eine zentrale Stellung einzunehmen und mit ihrem finalen Angriff den entscheidenden Siegpunkt zu erringen. Wie am Würfel mit dem einen Punkt ersichtlich, hatte mein Regiment nur noch einen Lebenspunkt übrig. Diese Chance nutzte meine Tochter aus. Entweder sie oder ich, hieß es in dieser letzten Runde. Die Karten standen zu unseren Gunsten. Wir beide wussten! Wenn sie schlecht würfelt, werde ich gewinnen. Doch ihr Wagnis hat sich gelohnt und sie hat den ehrenvollen Sieg verdient. Ein fantastisches Spielerlebnis voller spannender Wendungen,wurde uns wieder bei diesem Spiel geboten!

 

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