Das Grün vor den Augen
Bei
diesem Gefecht in der Normandie auf der weiten, verwinkelten und fast
labyrinthartigen Gegend, die mit Hedgerows/Feldhecken gepflastert
ist, die eine stattliche Größe von mehreren Metern und einen
Durchmesser von über einem Meter erreichen können. Es gab
angehäufte Erdhügel mit Hecken und Buschwerk. Hier fand eine der
für mich interessantesten Schlachten des Zweiten Weltkriegs statt.
Damals wie heute dienten diese riesigen Heckenlabyrinthe als
Grenzmarkierungen und Windschutz.
Doch im Krieg war es für die
beteiligten Soldaten beider Seiten eine erschreckende Erfahrung. Denn
niemand wusste, was hinter dieser naturgewachsenen Barrikade
lauerte.
Dieses Heckenland begann etwa zehn Meilen landeinwärts von den Invasionsstränden und dominierte die Landschaft bis zum westlichen Rand der Cotentin-Halbinsel. Die normannischen Hecken waren eine jahrhundertealte Praxis der Bauern in der Region, um ihre Felder, Weiden und Obstgärten zu unterteilen. Die Felder waren klein, die meisten weniger als 500 Yards groß, einige sogar weniger als 200 Yards.
Wenn ein Vorrücken ins Stocken geriet, wurde bei jedem Maschinengewehrfeuer der Deutschen Mörserfeuer genutzt, um den hartnäckigen Feind zu binden.
Die wichtigsten Knotenpunkte wurden von deutschen Panzerabwehrgeschützen bedeckt. Daneben gab es Scharfschützen, die sich tagelang verborgen halten konnten, sowie schwere Panzer, die den Alliierten das Leben schwer machen sollten.
Traktoren und Dozer wurden angefordert, um ihnen einen Weg durch dieses Labyrinth zu bahnen.
Doch auch hier musste behutsam vorgegangen werden, da deutsche 88er-Flak und Tiger auf sie warten konnten!

Nach diesem kurzen Einblick in das
Gefecht wird es Zeit für unsere weiterführende Kampagne, die unsere
Jungs direkt durch die Heckenfelder führen wird.
Die Aufstellung mag auf den ersten Blick zeigen, dass die Amerikaner zahlenmäßig überlegen scheinen. Doch sie wissen nicht, was noch auf sie wartet.
So rückten die Allierten zunächst auf beiden Flanken nach vorne, um sich dem Gegner entgegenzustellen. Meine Mitspielerin hatte jedoch bereits erkannt, dass der Tiger-Panzer keine leichte Nuss ist, die man einfach knacken kann. Als wir uns vorab über die Regeln und einige sogenannte Statistiken durchlasen. Sie hoffte selbst auf gutes Glück, was keine Statistik vorwegnehmen kann, um diese schweren Einheiten zu vernichten.
Doch schon auf dem Weg dahin versuchte ich, den Deutschen so viele Verluste wie möglich zuzufügen, damit sie geschwächt den Tiger erreichen sollte. Die Karten waren auf beiden Seiten gut und ließen uns amüsante und spannende Gefechte erleben. Die Pak-Einheiten am Spielfeld konnten kaum nennenswerte Treffer landen, da die meisten meiner deutschen Einheiten außerhalb ihres 3- bis 2-Treffer-Wurfs lagen.
Die rechte Flanke hatte am Ende mehr Mühe, an der
eingegrabenen Infanterie in der Stadt vorbeizukommen, als die drei
Panzerkompanien im linken Flügel. Die brauchten zwar auch einige
Runden, um ihn zu bezwingen, doch wie bei Star Wars: Battle of Hoth
ist auch hier reines Würfelglück erforderlich, was der erste Tiger
schmerzlich erfahren musste. Nach genau drei Runden verwandelte sich der Tiger Panzer in einen explodierenden Feuerball, seine Detonation schleuderte den Turm mehrere Meter weit von seiner Position weg.
Kurz vor
Ende war das Zentrum fast zum Schweigen gebracht worden. Da man sich
nun auf jede Flanke konzentrierte. Die Amerikaner unterlagen
weiterhin im Häuserkampf der Infanterie. Doch kurz bevor der letzte
Tiger in Bedrängnis kam, wurde das letzte Ziel der Amerikaner
erreicht und die letzte erhoffte Medaille eingenommen.
Kurz vor ende war das zentrum fast zum schweigen gebracht worden. Da man sich nun auf jede flanke konzentrierte. Weiterhin unterlagen die Amerikaner im Häuserkampf der Infanterie. Doch kurz bevor der letzte tiger in beträngnis kam,wurde das letzte ziel der amerikaner erreicht und die letzte erhoffte medaille eingenommen.
Demnächst werden wir diese Mission
noch einmal spielen, mit neuer Aufstellung und nach den Regeln von
Mike Lambo. Manche kennen eine ähnliche Regel aus Steinhagel von
Martin Heller, die der verdeckten Regel von Mike Lambo sehr ähnlich
ist.
Wir werden statt Spielkarten nummerierte Marker nutzen,
sodass nur der jeweilige Spieler weiß, was sich darunter verbirgt.
Wir sind also gespannt, wie sich das kommende Spiel spielen wird.
Aber gerade bei solchen Regeln sind wir guter Dinge, denn so schön
diese Spiele mit ihren doch einfachen Regelwerken auch sind, es geht
immer noch ein bisschen tiefer in der Taktikschublade!







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